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Warum 12 V, warum 14 V
Warum faselt der von 14 V, die "Lichtanlage" eines KFZ hat doch 12V? Wie kommt das?
Die Angabe 12 V Anlage kommt von der Batterie. Bei Bleiakkumulatoren spricht man von einer typischen Zellenspannung von 2 V (bei NiCd 1.2 V, bei Lithium 3 V), die von der Bauweise und den eingesetzten Materialien abhängig ist. In KFZ hat sich der Bleiakkumulator bewährt, er ist preiswert, robust und kann relativ viel Strom abgeben, was man für den Startvorgang braucht. Die typische Leerlaufspannung eines Bleiakkus beträgt ca. 2.1 bis 2.2 V. Unter Last fällt diese Spannung aber auf 2 V ab, bei unseren sechszelligen Akkus ergibt das 12V.
Warum hat die Lichtmaschine 14 V
Um einen Bleiakkumulator zu laden, also den Entladevorgang umzukehren, muß man mindestens eine typische Spannung, die "Pufferspannung" anlegen, diese beträgt 2.4 V pro Zelle, also 13.8V in unseren KFZ. Ab dieser Spannung wird der Elektrolyt zersetzt, darum spricht man auch von der Gasungsspannung. Aufgrund der Robustheit der Akkus und der Gefahr der Spannungsabfälle an den Kontakten und Kabeln, hebt man die Regelspannung an der Lichtmaschine auf 14V an.
Tipp
Da gerade der murena häufig für lange Zeit steht und wenige Starts im Jahr mitmacht, haben nahezu alle Bleiakkus das Problem zu sulfatieren. Die Leistung sinkt und manchmal fallen ein paar Zellen komplett aus. Aus dem Grund kann man die Lebensdauer bei richtiger Handhabung um einige Jahre verlängern. Spätestens alle zwei Jahre mit einem kräftigen Netzteil mit 20V laden und den Ladestrom beobachten. Das Netzteil sollte schon 15 bis 20 A liefern können, um eine Wirkung zu haben. Natürlich die Entlüftungsöffnungen an den Zellen öffnen, bzw. die Nachfüllschrauben öffnen, damit das Gas entweichen kann. Hat man bereits nur noch 8 oder 10 V Leerlaufspannung wird erst mal der Ladestrom so lange konstant bleiben, bis die schlechten Zellen aktiviert werden. Dann steigt plötzlich der Ladestrom wieder. Sind die wieder aktiv, sinkt der Ladestrom. Dabei den Akku isoliert halten und auf Schutzausrüstung achten. Je nach Ladegerät und Akkuqualität kann dieser auch mal explodieren! Darum ist nur ein Lader mit einem genauen Amperemeter und einstellbarer Spannung sinnvoll, da man da in einem ungefährlichen Bereich ausregeln kann. Wartet man mit der Raktivierung zu lange, wachsen die Kristallstrukturen der Pole so ineinander, dss ein dauerhafter und nicht mehr reversibler Kurzschluss vorliegt. Ist nach einem Tag Standzeit die Spannung wieder über 12V, kann ein normaler Ladezyklus gestartet werden, dann sollte jedes Ladegrät damit zurechtkommen.
Ist ein Akku täglich in Betrieb, sorgt die hohe Stromentnahme beim Startvorgang dafür, dass eine geringe Sulfatierung auftritt. Langfristig wird aber jeder Akku durch die physikalischen Effekte beim Laden und Entladen kaputtgehen.
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