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Der Tankgeber
Hierbei handelt es sich um ein Drahtwendelpotentiometer, das auf der Saugleitung des Tankbeschlages montiert ist. Der Kontakt für die Tankwarnleuchte befindet sich ebenfalls in diesem Gehäuse. Angetrieben wird das Potentiometer und der Schalter (die sich ab halbvollem Tank im Benzinbad befinden) über einen PE Hohlkörper, der bei meinem Fahrzeug durch Diffusion schon halb mit Benzin gefüllt war. Zwei Monate im trockenem Keller und dieser war wieder leer. Also auch hier schadet in keiner Weise eine Demontage und Reinigung, sowie eine völlig trockene Lagerung des Tanks beim Überwintern (leerpumpen!).
Die Kontaktflächen des Schalters sind aus Messing und beginnen im Laufe der Zeit zu oxidieren. Das Potentiometer hatte mangels ausreichenden Kontaktdruckes teilweise keine definierten Widerstände, wodurch während der Fahrt die Nadel der Tankanzeige arg "werkelte".
Die Demontage und Zerlegung des Tankgebers bringt hier Abhilfe. Die Messing- und Kontaktfläche des Potentiometers habe ich erst mit Chrompolitur geglättet und anschließend mit Kontaktspray gereinigt. Der Schleifer des Potis wurde noch moderat nachgebogen, so daß auch dieses wieder ein paar Jahre seinen Dienst tut.
Inzwischen sind bei den gängigen KFZ die Tankgeber statt gewickeltem Drahtwendelpotentiometer mit einem Poti als gedruckte Schaltung umgesetzt (siehe Bild unten).
Der Schalter für die Reserveanzeige wird nicht mehr über den Schwimmer, sondern einen eigenen Schwimmerschalter realisiert. Im linken Bild ist das auf halber Höhe des Schwimmerarmes zu sehen.
Um das Problem des vollaufenden Schwimmers zu vermeiden sind diese inzwischen aus geschämten Kunststoff, statt einem Hohlkörper gefertigt.
Ausblick
Stand der Technik ist inzwischen ein Tankgeber mit Halleffektsensor. Hier sieht man ein standardisiertes Bauteil der Firma Hamlin, an das nur der passende Schwimmerarm, je nach Tanktyp gebaut wird. Der Hallsensor ist mit einer Schaltung versehen, der die Kennlinie des Tanks aufprogrammiert werden kann.
Somit vermeidet man die Fertigungstoleranzen der Potis und hat durch die Programmierbarkeit der Auswerteelektronik selbst bei völlig ungleichmäßigen Verhältniss von Füllstanz zu Füllvolumen eine sehr genaue Anzeige der "Tankuhr". Ein weiterer Vorteil ist die größere Zuverlässigkeit und das Wegfallen des mechanischen Verschleisses und Fehler durch Verschmutzung eines offenen Potis.
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