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X5N mit Trijekt
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Die Ausgangsbasis
Um nach 5 Jahren möglichst schnell den murena auf die Strasse zu bringen, habe ich mich doch entschlossen, dies erst mal mit dem Simca Motor umzusetzen. Auf dem Bild ist die Ausgangsbasis zu sehen, wie ich den Motor 2001 aus dem murena gebaut habe.
Zum Zustand der Ausgangsbasis:
Der Dichtversuch des Vorbesitzers ging wieder mal in die Hose. Teilweise wurden die Papierdichtungen so beschädigt, dass das Motoröl die Oberfläche verdreckte. Dann wurden alle Teile nicht parallel ausgerichtet (horizontal und vertikale Ausrichtung von Zylinderkopf und Block, sowie den Steuerdeckeln), wodurch das Öl freien Zugang zur Außenwelt hatte. Ein Blick unter den Zylinderkopfdeckels lässt aber Gutes erahnen, kein Schlamm, wunderbar neuwertige Oberflächen der Nockenwelle und blanke Aluminiumteile.

Also erst mal den Motor äußerlich reinigen und die Montage aller Deckel mit moderner Hochtemperatur-Silikondichtung, anstatt Papier. Kein Problem, da alle Dichtflächen breit und sehr sauber gefräst wurden. Es wird ebenfalls die Ölwanne abgenommen und der Zustand der Hauptlager kontrolliert, bevor die Anpassung an die Trijekt Einspritzanlage begonnen wird. Nach der Demontage des Zylinderkopfes wird sichtbar, dass die Verwendung hochwertigen Öles auch die Zylinderwände geschont hat, keine Stufe am OT und die Hohnspuren sind noch deutlich zu sehen. Ebenso erscheint alles im Motor in blankem Stahl, keine Schlamm- oder Ölkohleablagerungen. Damit lohnt also der Einbau der Einspritzanlage, selbst auf lange Sicht.
Die Wasserpumpe macht Geräusche, also zu Hennig Fahrzeugteile geschickt. Hier wurde für 160 Euro alles überholt und sogar das Riemenrad wie von mir geliefert, nach den Sandstrahlen wieder rot lackiert! Eine von Hand geschnittene Dichtung mit hochwertigen Reinz Dichtpapier wurde beigelegt! Sehr saubere Arbeit.
Vorweg gesagt will ich hier keine Werbung für Trijekt machen. Ich hatte damals einen kurzen Marktvergleich gemacht und den Tipp bekommen, dass die Trijekt relativ leicht in Betrieb zu nehmen sei. Es gibt heute z.B. Anlagen, die sind 1000x besser, sind aber nur auf einem Motorenprüfstand in Betrieb zu nehmen. Damals gab es auch kaum frei programmierbare Einspritzanlagen auf dem Markt. Inzwischen (>2020) gibt es deutlich günstigere oder bessere Anlagen. Nach heutigen Wissen und Randbedingungen würde ich keine Trijekt mehr nehmen, weil die erstens sich mehr auf stationäre Motoren spezialisiert haben und zweitens bei Bosch Motorsport ein exzellenter und kompetenter Support inclusive ist. Die Kosten für so ein Projekt bestehen nicht nur aus Anschaffungskosten. Man kennt ja den Spruch, wer billig kauft, kauft 2x :-) Sehr interessant sind inzwischen auch die Speeduino Motorsteuerungen.
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