Modellflugzeugbau

Wie schon im Vorwort vermerkt, sind die meisten meiner Modellflugzeuge Eigenkonstruktionen. Zum Einsteigen und für die ersten Flugstunden habe ich aber doch erst mal einen Baukastenflieger verwendet, der dann aber doch aus USA importiert war. Irgendwie haben die Hersteller in Deutschland scheinbar kein so großes Interesse daran, neue Kundschaft zu bekommen, da die "Anfängermodelle" aus unseren Landen eher für fortgeschrittene Piloten geeignet sind. Das sind zum Beispiel Modellpiloten, die einen Segler schon ordentlich landen können. Oder liegt es eher am Kaufverhalten der Kundschaft? Dann kann ich nur sagen: selber schuld. Mehr dazu in der Gallerie mit einer erfolgreichen Modellflugkarriere und Geschichten zu den Fliegern.

Prinzipiell sollte man mit einem selbstgebauten Holzbaukasten beginnen, also keinem Fertigflieger. Erfahrungsgemäß passiert anfänglich immer mal etwas, da sich die meisten Anfänger nicht eingestehen, erst mal eine Weile mit Fluglehrer zu üben. Ein Fertigmodell ist zum einen schwerer zu reparieren, meist muß man dann noch Ersatzteile kaufen, was teurer ist, als ein paar Balsa oder Kiefernleisten. Außerdem hat es ohnehin keinen Wert, ein Hobby zu beginnen, wenn man keine Zeit hat sich damit zu beschäftigen. Bei aller Faszination muß man das schon sehr nüchtern sehen, ich habe in unserer Fliegergruppe schon viele Leute kommen, abstürzen und wieder aufhören sehen, noch bevor sie so richtig fliegen konnten.

So richtig gute Tipps gibt es von meinem Fluglehrer (Christian Koubek): Tipps für Anfänger und Bautipps.

Ähnlich den Automechanikerweisheiten im KFZ Kapitel gibt es von Ihm eine Zusammenfassung von Weisheiten, die man nicht selten von "Modellbauprofis" oder Verkäufern zu Gehör bekommt: Fliegergarn.