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Seite 10, Datenaustausch
CNC 432/9 Datenaustausch
Hier ein Kuriosum was ich noch nie erlebt habe: den Stecker neu zusammengelötet, wie in der Philips Inbetriebnahmeanleitung (Heidenhain Downloadbereich), angesteckt und beim ersten Mal hat der Datenaustausch sofort funktioniert. Ich hatte schon Angst, weil die "Experten" in den Foren allerlei Probleme beschrieben haben und viele Threads ohne Lösung des Problems...
Aus dem Grund bin ich die Datensicherung systematisch angegangen, Anlass war mein Versuch mit der gebrauchten 300 Euro CNC432 mit der alten Software. Diese hat sich hardwaretechnisch bewährt also wird diese auf den gleichen neueren Softwarestand gebracht. Damit ich mir Zeit spare, probiere ich die Datensicherungsfunktionen aus, um die bereits erstellten Programme und Werkzeuge sofort auf der "neueren" Steuerung testen zu können:
Datenkabel (war beigelegt) auf USB zu Serial Adapter umbauen
Maschinenkonstanten zu Datenaustausch notieren
Parameter der Auslesesoftware so einstellen, dass diese mit den Maschinenkonstanten zusammenpassen
Datenkabel
Da das beigelegte Datenkabel für den Hardwarestand 1983 zusammengestellt ist und ich 2026 einen Rechner von 2016 verwende, muss ich mit einem USB zu Seriell Adapter arbeiten. Mein Laptop, den ich in der Werkstatt verwende ist bereits soooo "neu", dass nur noch USB Schnittstellen vorhanden sind. Das gleiche Problem hatte ich schon mit Datenkabeln für das Trijekt Steuergerät, und auch da haben sehr viele dieser Chinaumsetzer Probleme gemacht. Die Empfehlung war ein Digitus Adapter, der auch bei der Maho einwandfrei funktioniert hat. Der Schirm wird nur einseitig angeschlossen (Brummschleifen, bei Laptop mit Batteriebetrieb wahrscheinlich nicht mehr so kritisch) und eine Brücke muss noch zwei Pins verbinden.
| Signal | 25 Pol- Stift | 9 Pol-Buchse |
| GND | 1 | nur Schirm |
| TxD | 2 | 2 |
| RxD | 3 | 3 |
| RTS | 4 | 7 |
| CTS | 5 | 8 |
| DSR | 6 | 6 |
| Masse | 7 | 5 |
| DSR | 8 | 6 |
| DTR | 20 | 4 |
Wenn man sich ein neues Kabel selber zusammenlöten muss, benötigt man also eine 8 polige, abgeschirmte Datenleitung mit einem D-Sub 25 Stecker und einer D-Sub 9 Buchse. Dazu sinnvollerweise industrietaugliche Metallkappen.
Maschinenkonstanten
Will man so eine alte Maschine betreiben, bleibt es einem nicht erspart, sich in die Steuerungstechnik einzuarbeiten. Das bedeutet die Handbücher zu lesen und die Maschinenkonstanten zu verstehen, die hier noch schön erklärt sind. Das ist alles lange vor Plug & Play. Bei der CNC432/9 sind so ab Nr. 112 die Parameter für die Datenschnittstelle. Bei mir gibt es ohnehin eine kommentierte Liste mit den Parametern, die ich für meine 310'er und 311'er Softwareversion erstellt habe und für meine gewünschte Konfiguration optimal ist. So gebe ich z.B. vor, dass die Steuerung im Einschaltzustand in G18 arbeitet und da die Y Achse sehr laut und rauh läuft (noch zu Überholen) die Eilgangsgeschwindigkeit 3000 mm/min beträgt und ich einen Kipptisch mit Messystem habe. Die C-Achse ist noch nicht überholt und wird optional angebaut. Jede Softwareversion hat wiederum ein paar andere Parameter, nicht alle Softwareversionen der gleichen Hardware funktionieren auch mit den gleichen Einstellungen um hier vorzugreifen.
Auslesen
Ich verwende das kostenlose DMG NC-Transfer, dass man im Netz finden kann. Die die Datenübertragung nach den Maschinenkonstanten einstellen. Bei mir hat die Flusskontrolle mit der Einstellung Hardware (RTS/CTS) funktioniert, da ich auch die Pins des Kabels dafür verdrahtet habe. Das sind definierte Hardwarepins, die den Anfang und Ende der Datensätze signalisieren. Bei der Geschwindigkeit begnüge ich mich mit einer Baudrate von 4800.
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